Kastration beim Hund

Warum Kastration bei Hunden keine Standardantwort ist, sondern tierärztlich abgewogen werden muss.

Hund wartet ruhig in einer Tierarztpraxis.

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Kastration

Kastration ist beim Hund keine Routine, sondern eine Einzelfallentscheidung – anders als bei Katzen. Bei Rüden kann sie bei klar hormonabhängigem Verhalten oder Erkrankungen von Hoden, Prostata oder Perianaldrüsen sinnvoll sein. Bei Hündinnen verhindert sie die Gebärmuttervereiterung (Pyometra) und senkt bei früher Durchführung das Risiko für Mammatumoren. Dem stehen unter anderem mögliche Harninkontinenz sowie rasse- und altersabhängige Gelenk- und Tumorrisiken gegenüber. Die ausführliche Abwägung steht auf der Seite Kastration bei Katze, Hund und Kaninchen.

Die Kosten richten sich nach der Gebührenordnung für Tierärzte und dem tatsächlichen Aufwand. Untersuchung, Narkose, Überwachung, Medikamente, Material, Operationsmethode, Gewicht und Nachsorge gehören zur Gesamtrechnung.

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