Wohnungshaltung – ein Kompromiss, keine Ideallösung
Wohnungskatzen brauchen Jagd, Kontrolle und Rückzug.
Spielzeug allein reicht nicht. Entscheidend ist, ob die Katze wählen, beobachten, jagen, klettern und sich ungestört zurückziehen kann.
Richtig spielen
Kurze Einheiten mit Lauern, Hetzen, Fangen und danach Futter passen besser zur Katze als hektisches Wedeln vor der Nase.
Nicht nur Napf
Fummelbretter, Suchspiele und versteckte Trockenfutterstücke bringen Beschäftigung in den Alltag, ohne die Katze zu überfordern.
Freiwillige Tricks
Targettraining oder Pfote geben kann Spaß machen, wenn die Katze jederzeit gehen darf und die Einheit kurz bleibt.
Reine Wohnungshaltung kann funktionieren, wenn die Bedingungen stimmen. Aber sie ist nie dasselbe wie ein sicheres Revier mit Freigang.
Was Wohnungskatzen mindestens brauchen:
- In der Regel einen passenden Katzenpartner
- Ausreichend Kletter-, Versteck- und Kratzmöglichkeiten
- Tägliches Spiel und aktive Beschäftigung durch den Menschen
- Erhöhte Aussichtsplätze und sichere Beobachtungsmöglichkeiten nach draußen
- Rückzugsorte, an denen die Katze ungestört sein kann
- Mindestens ein Katzenklo pro Katze plus eines extra – an ruhigen Standorten