Kastration bei Katzen

Warum Kastration bei Katzen praktischer Tierschutz ist und ungewolltes Leid verhindert.

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Kastration – warum sie bei Katzen Pflicht sein sollte

2 Millionen Streunerkatzen in Deutschland

Die meisten sind Nachkommen von unkastrierten Freigängerkatzen. Eine einzige unkastrierte Katze kann in wenigen Jahren für Hunderte Nachkommen verantwortlich sein. Kastration ist der wirksamste Tierschutz, den es gibt.

Unkastrierte Kater markieren mit übel riechendem Urin, streunen, geraten in Revierkämpfe und tragen dabei oft schwere Verletzungen davon. Unkastrierte Katzen werden alle zwei bis drei Wochen rollig – ein Zustand, der mit erheblichem Stress, lautem Rufen und Unruhe verbunden ist. Dazu kommen ernsthafte Gesundheitsrisiken: Gebärmutterentzündung, Zysten und ein erhöhtes Tumorrisiko.

Kastration beseitigt diese Probleme, senkt den Stresslevel deutlich und schützt vor unkontrollierter Vermehrung. Die Kosten nach GOT 2022: Kater ca. 80–150 Euro, Katze ca. 120–250 Euro. Im Verhältnis zu den Folgekosten einer ungewollten Trächtigkeit oder einer Gebärmutterentzündung ist das wenig. Alles Weitere – auch die häufigsten Gegenargumente und warum sie nicht halten – auf der Seite Kastration.

In einigen Landkreisen gilt bereits eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Freigängerkatzen. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte etwa in Röbel, Malchow und Waren. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim hat der Kreistag eine Kastrationspflicht bisher abgelehnt – zum Nachteil der Streunerkatzen vor Ort.

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