Ratten halten

Warum Ratten soziale, intelligente Tiere sind und nicht allein in kleinen Käfigen leben dürfen.

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Ratten

Ratten sind das Gegenteil ihres Rufs: reinlich, intelligent, sozial und lernfähig. Sie erkennen ihren Namen, lernen Tricks und bauen echte Bindungen zu ihren Menschen auf.

Hochsozial: Ratten dürfen niemals allein gehalten werden. Mindestens zwei, besser drei oder mehr. Einzelhaltung verursacht Depressionen und Verhaltensstörungen.

Platz: Große, hohe Voliere mit mehreren Ebenen, Klettermöglichkeiten und Häuschen. Täglicher Auslauf außerhalb des Käfigs. Ein Hamsterkäfig reicht bei Weitem nicht.

Lebenserwartung: 2–3 Jahre. Das ist die größte Herausforderung bei Ratten: Man baut in kurzer Zeit eine starke Bindung auf und verliert das Tier viel zu früh. Tumore sind bei Ratten extrem verbreitet – tierärztliche Behandlung (OPs) können pro Tumor 100–300 Euro kosten.

Reinlich: Heimratten legen feste Toilettenecken an und putzen sich ausgiebig. Der typische „Rattengeruch“ entsteht durch zu kleine Käfige und seltene Reinigung – nicht durch die Tiere selbst.

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