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Du liebst Tiere?

In Deutschland leben rund 34 Millionen Hunde, Katzen, Kleintiere und Ziervögel in Haushalten. Gleichzeitig nehmen schätzungsweise etwa 1.400 Tierheime jedes Jahr rund 350.000 Tiere neu auf, viele davon sind dauerhaft am Limit.
Bevor du ein Tier zu dir holst, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die Wahrheit.
Lies hier nicht, was du hören willst, sondern was du wissen musst. Ehrlich, klar und im Sinne der Tiere.
Gute Absichten reichen nicht. Entscheidend ist, ob du langfristig Verantwortung tragen kannst.
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Bin ich bereit für ein Tier?

Du denkst darüber nach, ein Tier aufzunehmen?
Dann nimm dir kurz Zeit für ein paar ehrliche Fragen.

Ein Tier ist keine Phase. Es ist ein Teil deines Lebens und komplett von dir abhängig.
Bist du der Typ Tierhalter, den Tiere sich wünschen würden?

Bevor du ein Tier holst, frag dich ehrlich:

    🐾 Habe ich Zeit – jeden Tag, nicht nur am Wochenende?
    🐾 Habe ich Geld – nicht nur für Futter, sondern auch für Tierarzt, Ausstattung und Notfälle?
    🐾 Habe ich Platz – ein echtes Lebensumfeld und nicht nur einen Käfig oder ein Körbchen?
    🐾 Bin ich bereit, 10, 15 oder sogar 20 Jahre Verantwortung zu übernehmen?
    🐾 Weiß ich, was dieses Tier wirklich braucht, und nicht nur, wie ich es mir vorstelle?

Ehrlichkeit ist der erste Schritt zu echter Tierliebe

Wenn du bei einer Frage oder mehreren Fragen zögerst, ist das kein Grund zur Scham. Es ist ein Zeichen dafür, dass du Verantwortung ernst nimmst, und das verdient Respekt.

Die harte Wahrheit

Schätzungen zufolge werden in Deutschland jedes Jahr rund 350.000 Tiere in etwa 1.400 Tierheimen aufgenommen. Genaue Zahlen gibt es nicht, aber viele Heime berichten, dass sie voll oder überfüllt sind und nur noch im Notfall Tiere aufnehmen können.
Viele dieser Tiere waren einmal Wunschtiere. Sie wurden geholt, obwohl Zeit, Geld oder Nerven am Ende nicht gereicht haben oder das Tier nicht ins Leben der Halter passte. Ein wichtiger Grund dafür: Tiere werden geholt, ohne dass vorher wirklich klar ist, was das im Alltag bedeutet.
Du liebst Tiere? 
Dann zeig es, indem du ehrlich mit dir bist, bevor du ein Tier zu dir holst.
zum Test →

Die Wahrheit über Haustiere

Katzen sind unabhängig? Hunde brauchen nur genug Auslauf? Meerschweinchen sind perfekt für Kinder? Viele Vorstellungen über Haustiere haben mit der Realität wenig zu tun. Auf den folgenden Seiten schauen wir uns an, was Hunde, Katzen, Kleintiere, Vögel und Exoten wirklich brauchen – und nicht nur, wie man sie sich vorstellt

Du willst Tieren helfen, aber (noch) kein eigenes Tier?

Vielleicht merkst du beim Lesen, dass gerade kein eigenes Tier in dein Leben passt. Oder du hast schon Tiere und möchtest trotzdem noch mehr tun.
Dann kannst du Tieren auch helfen, ohne selbst ein weiteres aufzunehmen. Zum Beispiel, indem du einen Tierschutzverein unterstützt, der sich um Straßenkatzen, Fundtiere und Notfälle kümmert.
Ein Beispiel dafür ist die Streunerhilfe Plau. Dort werden Straßenkatzen eingefangen, kastriert, medizinisch versorgt und in passende Zuhause vermittelt – finanziert über Spenden.